Faszinierende Fakten zu Bingo

Faszinierende Fakten zu Bingo Bingo ist in unserem heutigen Bewusstsein verankert wie Black Jack oder Poker. Dieses lotteriemäßige Spiel hat seinen ganz eigenen Weg zum Ruhm erklommen, und dabei immer vermieden rechtlich als Glücksspiel abgestempelt zu werden. Gleichzeitig hat es wohl auch mehr für einen guten Zweck getan, als alle anderen Glücksspielarten zusammen.

Mit dem Umzug von Bingo auf Online Plattformen, wurde es noch zugänglicher für Spieler in allen Lebenslagen und aus allen Ecken der Welt. Kann man den Bingo-Statistiken aus Großbritannien Glauben schenken, so verliert das Spiel definitiv keineswegs an Popularität. Stattdessen hat Online Bingo und Mobiles Bingo ein noch größeres Publikum erreicht und seinen Einfluss ausgebreitet.

Aufregende, authentische Echtgeld-Bingo-Spiele können nun auf jedem Smartphone gespielt werden. Die Online-Chat-Funktionalität hat auch Menschen geholfen, Freunde zu finden und Beziehungen aufzubauen.

Wenn es Wohltätigkeitszwecke geht, steht Bingo stets an erster Stelle, da viele Bingo-Seiten auch mit regionalen und internationalen Wohltätigkeitsorganisationen verknüpft sind und mit diesen zusammenarbeiten. Schauen wir uns einige interessante und wahre Fakten zu Bingo an.

Bingo ist großes Geld

Jegliches Glücksspiel bietet große Summen an Geld, aber wie viel Geld ist bei Bingo involviert?

Die unabhängige Forschungsgruppe Mintel hat 2014 errechnet, dass für Bingo im gleichen Jahr 690 Millionen Britische Pfund ausgegeben wurden. Treffen die aktuellen Wachstumsvoraussagen ein, so werden sich die Ausgaben für Bingo in den nächsten 3 Jahren auf 728 Millionen Britische Pfund erhöhen.

Das ist mehr Geld, als für Fußball-Events ausgegeben wird. Ein Grund hierfür könnte die Reduzierung der Bingo Hallen Steuer von 20% auf 10% sein, nachdem die Branche die Regierung dazu gedrängt hat, die Steuer zu senken.

Bingo hat eine starke weibliche Fangemeinde

Es wird geschätzt, dass 2012 über 2.5 Millionen weibliche Spieler auf Online Bingo-Seiten in Großbritannien gab. Bingo scheint bei weiblichen Spielern äußerst beliebt zu sein. Dies könnte der Grund für das starke Gemeinschafts- und Wohltätigkeitsgefühl des Spiels sein. Es könnte auch mit den Wurzeln von Bingo und der Kirche zusammenhängen. Bingo wurde oft für Spendenaktionen für lokale Kirchen auf der ganzen Welt gespielt.

Ein großartiges Beispiel, bei dem Bingo zur Verbesserung einer Gemeinschaft beigetragen hat, lässt sich in Wisconsin, USA, in 1976 finden. Zwei weibliche Mitglieder des Oneida Iroquois Indianerstamms sahen, dass ihre Leute in Armut in den Reservaten lebten.

Mit der Hilfe ihrer Kirche haben sie eine lokale Bingo-Halle eröffnet, um Einnahmen für die Älteren und Armen zu generieren. Im Prinzip begann so ein Betrieb durch den Stamm, für den Stamm. Der Erfolg dieses Geschäfts hat die Menschen von Oneida sprichwörtlich vor dem Fall in den Abgrund gerettet. Während dieser Zeit gab einige sehr militante Aufstände der amerikanischen Ureinwohner aufgrund von Diskriminierung und Vernachlässigung der amerikanischen Regierung.

Die Frauen haben international mit Ihrer praktischen und friedlichen Lösung für die Probleme ihrer Leute für Schlagzeilen gesorgt. Ihre Geschichte wird in dem Buch „The Bingo Queens of Oneida: How Two Moms Started Tribal Gaming” (zu Deutsch: Die Bingo-Königinnen von Oneida: Wie zwei Mütter Glücksspiel für Ihren Stamm begannen) erzählt.

Bingo Spielen kann einen fast ins Gefängnis bringen

Im Jahr 2011 wurde ein begeisterter Bingo-Spieler, Davis Jeffrey, für seine sehr öffentliche und so gut wie nackte Feier seines Bingo-Gewinns verhaftet.

Jeffrey entblößte sich bis auf die Unterwäsche in einer Bingo-Halle, um einen kleinen feierlichen Tanz einzulegen und wurde kurz darauf aus den Räumlichkeiten eskortiert.

Demut ist eine geschätzte Eigenschaft in der Bingo-Gemeinschaft und Jeffrey verfügte offenbar nicht darüber!

Bingo kann einen verrückt machen

Online Bingo startete 1996 zunächst als die Bingo Zone-Seite live ging. Derzeit beschäftigt die Branche Tausende von Menschen, nicht einmal unter Berücksichtigung aller Drittanbieter und weitere nicht direkt angestellte Mitarbeiter. Der Erfinder des modernen populären Bingo, Edwin Lowe, stellte einen Professor namens Carl Leffler an, um ein Bingo-Ticket-Set zu entwerfen, das Karten mit nicht wiederholenden Nummerngruppen enthalten würde, die von Bingo Spielern benutzt werden können. Leffler löste die monumentale Aufgabe in knapp einem Jahr und übergab 6000 Bingo Karten an Lowe, die bis heute noch verwendet werden.

Laut einer Legende wurde Leffler, direkt nachdem er mit der Aufgabe fertig geworden war, verrückt. Diese Geschichte scheint jedoch eher eine Anekdote zu sein, da es keinen Beweis für diese Erzählung gibt.

Unglaubliche Bingo Statistiken

Was der Geschichte eines Professors, der von Bingo verrückt wurde, mehr Glaubwürdigkeit geben kann, ist die große Menge an möglichen Bingo-Kombinationen, die gebildet werden können. Ein Standard 75-Ball-Bingo-Ticket enthält 5 Spalten und 5 Zeilen, die Zahlen zwischen 1 und 75 beinhalten können.

Die Anzahl an möglichen Kombinationen, die auf den Bingo-Karten erscheinen können, beträgt 552 Quadrillionen. Oder falls Sie es bevorzugen 552×1024, oder in Lefflers möglicherweise letzten Worten: 552,446,474,061,128,648,601,600,000 mögliche Kombinationen.

Wenn Sie das Lesen dieser erstaunlichen Fakten nicht in die Stimmung für ein Bingo-Spiel bringt, wird nichts es tun!